Jahresrückblick 2008

Jana hat folgende Fragen für den Jahresrückblick 2008 in die Runde gestellt:

Jahresrückblick 20081. Welche bedeutsamen Entscheidungen habe ich im vergangenen Jahr getroffen?

 

Ich habe mehrfach nein sagen können, was mir immer sehr schwer gefallen ist.


2. In welche Richtung hat sich mein Leben dadurch entwickelt?
Dadurch habe ich mehr Freiraum für mich gewinnen können.

 

3. Was war die größte Überraschung bzw. Freude in diesem Jahr?

Die grösste Freude in diesem Jahr war unweigerlich,  dass mein Sohn nicht wieder nach Afghanistan fuhr. Die nächstgrösste Freude, dass aus meinem Vikariat eine Festanstellung geworden ist.
4. Was war die stärkste Enttäuschung?

Die stärkste Enttäuschung war wohl, dass ich mich in 2 Menschen gründlich geirrt habe. Das schmerzt.
5. Was ist 2008 zu kurz gekommen? Was habe ich vermisst?

Zu kurz gekommen bin ich wohl wieder mal selber, obwohl es zum Vorjahr bereits eine Steigerung der „Ich-Zeit“ gegeben hat.

Vermisst habe ich den Umgang mit Freunden und Bekannten, aber meine eigene Schuld, da ich falsche Prioriteten gesetzt habe.

6. Was habe ich über mich selbst gelernt? Welche noch offenen Themen sind mir bewusst geworden?
Ich habe wieder mal lernen müssen, dass ich auch Grenzen habe die ich weit überschritten habe. Das immer wiederkehrende Thema ist wohl: Höre auf deinen Körper und beachte die Signale!

7. Worauf bin ich stolz?

Stolz bin  ich vor allen Dingen auf meine Kinder und meinen Enkel, die ihren Weg gehen. Stolz bin ich auf darauf erkannt zu haben welch einen tollen Ehemann ich habe. Stolz bin ich darauf, dass ich mir das Spinnen beigebracht habe und die wunderbare Welt des Färbens für mich entdeckt habe.

8. Wie haben sich die Beziehungen zu den für mich wichtigen Menschen entwickelt?

Es hat sich eine noch grössere Wärme und Nähe entwickelt. Und es gab leider auch bei zweien bittere Enttäuschungen, siehe auch Pkt. 4.

9. Wie habe ich meine Lebenszeit gestaltet? Womit bin ich zufrieden? Womit unzufrieden?

Ja, ich habe wohl sehr viel Zeit damit verbracht über vieles nachzudenken. Zufrieden bin ich damit, dass ich, wie bereits erwähnt, es mehrfach geschafft habe nein zu sagen. Zufrieden bin ich auch damit, dass ich vieles in vielen Bereichen gelernt habe. Unzufrieden? Nun, – eigentlich geht es mir doch sehr gut. Einen wirklich wahren Grund um unzufrieden zu sein gibt es nicht. Wohl eher Verbesserungsvorschläge.

10. Wofür bin ich dankbar?

Dass sich so mancher Verdacht nicht bestätigt hat in puncto Gesundheit. Das meine Familie sich bester Gesundheit erfreut. Das wir ein schönes Dach über dem Kopf haben, uns mit Essen und Trinken versorgen können, ja dass es uns gut geht. Für viele unserer Mitmenschen leider keine Selbstverständlichkeit!

11. Welche Situationen, eigenen Verhaltensweisen, Menschen tun mir nicht gut?

 Stress, und zwar richtigen Stress, nicht der Stress der in allgemeiner Runde immer und immer wieder genannt wird. Das ist meist nur Zeitmangel, bedingt durch falscher Planung und „zu viel wollen“. Zu viel nachdenken ist auch nicht sonderlich förderlich, eben alles mit Maβen!! Menschen, die nicht ehrlich sind, totale Egoisten von Raffgierde besessen und die sich fast selber als den lieben Herrgott sehen tun mir absolut nicht gut. Und das Elend in der Welt, dem man so hilflos gegenüber steht.

12. Welche Situationen, Zufälle, Menschen haben mich unterstützt?

Eine schwierige Frage, wie ich finde. An Menschen: Bewusst wohl niemand, aber unbewusst durch Gesten, Worte schon sehr viele, in erster Linie meine Familie und 1-2 sehr nahe Freundinnen. Situationen: Auch wieder Situationen, wo jemand mir unbewusst zugelächelt hat, Situationen die ich im Fernsehen wahrgenommen habe, Situationen aus dem Nichts z.B. beim Beobachten. Im Grunde genommen alles immer rein zufällig.

13. Wenn ich dem Jahr 2008 einen Titel geben sollte, wie würde er lauten?
Hier muss ich passen. Es würde ein Titel werden mit vielen Untertiteln, um diesen zu untermauern.

Ausblick 2009

1. In welche Richtung soll sich mein Leben entwickeln?

Dies habe ich bereits bei den Zielen für 2009 bei der Umfrage von Frau Blasebalg beantwortet.

2. Was bzw. wer könnte mich bei meinen Vorhaben unterstützen?

Für sein Vorhaben ist der Mensch ausschliesslich selbst verantwortlich. Wenn man jedoch, so  meine ich persönlich, sein Vorhaben seinen Mitmenschen gut erklärt, „gut verkauft“, vernünftig argumentiert und auf den Boden der Tatsachen und der Realitet bleibt, so wird man von seinen Mitmenschen immer unterstützt.

3. Um welche Themen will ich mich verstärkt kümmern? Wie?

Auch diese Frage habe ich bei den Zielen 2009 in der Umfrage von Frau Blasebalg bereits beantwortet.

4. Auflistung kleiner hilfreicher Dinge, Vorhaben, Wünsche!

Sich immer wieder dran erinnern, wie gut es einem im Grunde geht. Nie vergessen dass das Leben die Uraufführung und nicht eine Generalprobe ist!!! Tja, und ich persönlich sollte mich nicht von Kleinigkeiten irritieren lassen. Wir Menschen sind halt sehr verschieden.

5. Welches Motto wähle ich mir für das Jahr 2009?

Aufbruch zur Gelassenheit, inneren Ruhe und Wertschätzung meines eigenen Könnens.

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Eine Antwort zu “Jahresrückblick 2008

  1. Liebe Birte,
    ich lese regelmäßig Deinen Blog.
    Viel Erfolg für das Umsetzen Deiner Vorsätze und
    Alles Gute für 2009!
    Grüße aus Wien
    Elisabeth

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